SÁNCTISSIMUM SACRÁTISSIMUM | DER GOLDENE PFEIL
EHRE SEIN HEILIGSTES ANTLITZ DURCH DIESES WERK DER WIEDERGUTMACHUNG DES HEILIGEN ANTLITZES
Über dieses Gebet
Der Goldene Pfeil ist ein Sühngebet, das 1843 der Schwester Marie vom heiligen Petrus, einer Karmelitin in Tours, Frankreich, offenbart wurde. Jesus sagte ihr, dieses Gebet würde wie ein goldener Pfeil sein, der Sein Herz mit Liebe verwunde und Sühne für Gotteslästerung leiste. Es wird in der Andacht zum Heiligen Antlitz Jesu gebetet.
SÁNCTISSIMUM SACRÁTISSIMUM
Sánctissimum, sacrátissimum, adorabilissimum,
incomprehensibile et ineffábile nómen Déi sit in ætérnum laudatum, benedíctum, amatum, adoratum
et glorificátum in cǽlo, in terra, et sub terra,
ab ómnibus creaturis Déi,
et a sacrátissimo Corde Dómini nóstri Iésu Chrísti,
in sánctissimo Sacrámento altaris.
Amen.
DER GOLDENE PFEIL
Möge der heiligste, anbetungswürdigste, unfassbarste und unaussprechlichste Name Gottes für immer gepriesen, gesegnet, geliebt, angebetet und verherrlicht werden im Himmel, auf Erden und unter der Erde, von allen Geschöpfen Gottes und vom Heiligsten Herzen unseres Herrn Jesus Christus im Allerheiligsten Sakrament des Altars. Amen.
ASPIRATIO AD SÁNCTAM FACIETEM
Pater Ætérne, offero tibi adorabilem faciem dilecti Fílii tui Iésu ad honorem et gloriam nominis tui, ad conversiónem peccatórum et salutem morientium. O Iésu, per merita Sánctæ Faciei tuæ, miserére nóbis et totius mundi (Ter). Illumina, Dómine, vultum túum super nos. Mane nobiscum, Dómine.
Streben nach dem Heiligen Antlitz
Ewiger Vater, ich opfere dir das anbetungswürdige Antlitz deines geliebten Sohnes Jesus zur Ehre und Herrlichkeit deines Namens, zur Bekehrung der Sünder und zur Rettung der Sterbenden. O Jesus, durch die Verdienste deines heiligen Antlitzes erbarme dich unser und der ganzen Welt (dreimal). O Herr, möge das Licht deines Angesichts über uns leuchten. O Herr, bleib bei uns.
Verwandte Gebete
Häufige Fragen
Wann und wie wird der Goldene Pfeil gebetet?
Der Goldene Pfeil ist ein kurzer Sühneakt, der an das Heilige Antlitz Jesu gerichtet ist. Er kann zu jeder Zeit gebetet werden und ist besonders mit den Dienstagen verbunden (einem dem Heiligen Antlitz traditionell geweihten Tag) sowie mit den Freitagen der Fastenzeit, wenn das Leiden Christi unmittelbar betrachtet wird. Viele Gläubige beten ihn täglich als Teil ihrer Verehrung des Heiligen Antlitzes, oft zusammen mit der Litanei vom Heiligen Antlitz.
Wer war Schwester Maria vom heiligen Petrus?
Schwester Maria vom heiligen Petrus (A.D. 1816-1848) war eine französische unbeschuhte Karmelitin des Klosters von Tours, die mit dreiundzwanzig Jahren in das Ordensleben eintrat und den kurzen Rest ihres Lebens im Sühnegebet für Gotteslästerung und die Entweihung des Sonntags verbrachte. Ab dem Jahr des Herrn 1843 berichtete sie von einer Reihe innerer Lokutionen, in denen Jesus ihr das Gebet vom Goldenen Pfeil offenbarte und um die Verbreitung der Verehrung seines Heiligen Antlitzes bat. Sie starb mit zweiunddreißig Jahren und hinterließ ein geistliches Tagebuch, das die Gläubigen weiterhin inspiriert.
Was ist der Goldene Pfeil, und was bedeutet es, „Sühne zu leisten"?
Der Goldene Pfeil ist ein kurzes, lyrisches Gebet, das den hochheiligen Namen Gottes lobpreist und ihn als Balsam gegen die Gotteslästerung, gegen die Entehrung des Namens Gottes und gegen die Entweihung des Herrentages darbringt. Sühne zu leisten heißt, Gebete und Opfer als Buße für die Sünden anderer wie der eigenen darzubringen, in Vereinigung mit dem Herzen Christi. Jesus soll Schwester Maria gesagt haben, dass dieses Gebet „wie ein goldener Pfeil sein wird, der mein Herz mit Liebe verwundet" und auch dazu helfen werde, die durch die Sünde verursachten Wunden zu heilen.
Wie hat sich die Verehrung des Heiligen Antlitzes im Laufe der Jahre entwickelt?
Die Verehrung wurde durch Leo Dupont (A.D. 1797-1876), bekannt als der „Heilige Mann von Tours", über das Karmel von Tours hinausgetragen, der sowohl das Gebet als auch das verehrte Bild des Heiligen Antlitzes verbreitete. Papst Leo XIII. erhob die Verehrung im Jahr des Herrn 1885 förmlich zur Erzbruderschaft. Die heilige Therese von Lisieux nahm „vom Jesuskind und vom Heiligen Antlitz" als Teil ihres Ordensnamens an und verwob diese Verehrung tief in ihr Leben aus Liebe und Vertrauen, und im Jahr des Herrn 1958 setzte Papst Pius XII. das Fest des Heiligen Antlitzes für die katholische Kirche auf den Faschingsdienstag.